Armierter Beton mit glatten Oberflächen – aus dem 3D Drucker.

Betonteile aus dem 3D-Drucker erkennt man in der Regel an ihren gerippten Oberflächen.
Aktuelle Materialien und Verfahren bringen das fast unvermeidbar mit sich.

Unser Druckverfahren ermöglicht den 3D Druck von Betonbauteilen, inklusive Armierung und glatten Oberflächen.

Unser Ziel ist die Fertigung statisch berechenbarer Betonbauteile, die sich in das bauseits angestrebte Design einfügen.
Dazu braucht es glatte Oberflächen.

Dass die Bauteile aus einem 3D-Drucker kommen ist in vielerlei Hinsicht von Vorteil.
Im Vordergrund steht allerdings die Funktion und Wirtschaftlichkeit des Bauteils.

Neu und weltweit einzigartig

Etablierte 3D Druckverfahren haben sich in den letzten Jahren nur langsam weiterentwickelt.
Aus unserer Sicht liegt dies unter Anderem daran, dass stets Materialien gesucht, entwickelt und genutzt werden, die mit den gängigen Verfahren „druckbar“ sind.

Größere Fortschritte sind zu erzielen, wenn wir Verfahren entwickeln, die konventionelle Materialien im 3D Druck nutzbar machen.

Ist man in der Lage ein Bauteil aus armiertem, konventionellem Beton zu drucken, ist dies statisch berechenbar.

3D Druck mehrerer, fließender, nicht standfester Materialien in einem Arbeitsgang

Wir haben ein Verfahren entwickelt, mit dem man gängige Materialien drucken kann – die bisher nicht für den 3D Druck geeignet waren.
Mit diesem Verfahren ist es möglich mehrere Materialien gleichzeitig, in einem Arbeitsgang zu drucken.
Auch Armierungen können während des Druckprozesses eingebracht werden.

So wird es z.B. möglich, in einem Arbeitsgang, Bauteile aus konventionellem Beton, inklusive Isolierung, Armierung und Leerrohren zu drucken.

Der technische Ablauf

  • In dieser Animation wird ein einfaches Beispielbauteil gedruckt – eine Betonkugel mit einem würfelförmigen Hohlraum.
    Als Stützmaterial wird feuchter Sand verwendet.
  • Gedruckt wird schichtweise in einem geschlossenen Bauraum mit absenkbarem Boden.
  • Eine gedruckte Schicht füllt jeweils den ganzen Bauraum aus, bevor der Boden um eine Schichtdicke abgesenkt wird.
  • Aus mehreren Düsen oder mit mehreren Druckköpfen, können verschiedene Bau- und Stützmaterialien im selben Arbeitsgang gedruckt werden.
  • Ist das Bauteil ausgehärtet, wird das Stützmaterial entfernt. z.B. ausgewaschen.

Unterschiede zu anderen 3D Druckverfahren

  • Druck nicht standfester, fließender Materialien.
  • Druck mehrerer Materialien gleichzeitig.
  • Einbringen von Armierungen während des Druckprozesses
    (z.B. Stahl bei Druck von Betonteilen).
  • Die Druckvorrichtungen skalieren von sehr klein bis sehr groß. Gleiches gilt für die Schichtdicken.
    Beides richtet sich nach den herzustellenden Bauteilen.

Materialien / Einsatzbereiche

  • konventioneller, armierter Beton mit Isolierung und Leerrohren
    Fertigung von Beton-Fertigteilen, die nicht oder nur schwer zu schalen sind.
  • Sandgussformen mit eingelassenem Modell aus Wachs/Schaum und ggf. Sandkern.
  • Knorpel, Knochen und Gewebe im Medizinbereich – Prothetik.
  • Zähne und Zahnersatz

Visionäre für die Umsetzung gesucht

Wir sind von unserem Verfahren und den dazu nötigen Vorrichtungen überzeugt.
Beides, Verfahren und Vorrichtungen sind durch Patent in den wichtigsten europäischen Ländern und auch in den USA geschützt.

Für die Umsetzung suchen wir Partner, die in der Lage sind, entsprechende Anlagen aufzubauen und selber zu betreiben oder diese zu vermarkten.
Auch Unternehmer die unsere Verfahren und Vorrichtungen in eigenen Bereichen nutzen möchten (Lizenznehmer), sind herzlich willkommen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:
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oder senden Sie uns eine Mail an: kontakt@3d-mmp.at